AP1 & AP2 · FiSi

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Pseudocode ist ein Bereich von mehreren. Trainiere gezielt oder wechsle zwischen technischen, organisatorischen und kaufmännischen Fällen.

Wissensübersichten zu allen Lernbereichen
Wichtiges Wissen: Programmierung & Algorithmen
Kontrollstrukturen

Sequenz führt Schritte nacheinander aus, Auswahl entscheidet anhand einer Bedingung, Schleifen wiederholen Schritte. Zähler und Akkumulatoren vor der Schleife initialisieren.

Prüfen und Nachvollziehen

Mit Wertetabellen Variablen je Schritt verfolgen. Leere Listen, Grenzwerte, Schleifenende und Off-by-one-Fehler testen. Ein Algorithmus braucht eindeutige Schritte und ein definiertes Ergebnis.

OOP

Klassen beschreiben Attribute und Methoden; Objekte sind Instanzen. Kapselung schützt interne Zustände, Vererbung modelliert Spezialisierung, Polymorphie ermöglicht unterschiedliche Implementierungen derselben Schnittstelle.

Wichtiges Wissen: SQL & relationale Datenbanken
Abfragen

SELECT wählt Spalten, FROM Tabellen, WHERE Zeilen, GROUP BY Gruppen, HAVING Gruppenbedingungen und ORDER BY die Sortierung. NULL mit IS NULL prüfen, nicht mit = NULL. COUNT(*) zählt Zeilen; COUNT(Spalte) nur Nicht-NULL-Werte.

JOINs und Änderungen

INNER JOIN liefert passende Kombinationen; LEFT JOIN erhält alle Zeilen der linken Tabelle. Join-Schlüssel ausdrücklich angeben. UPDATE und DELETE verändern Daten: WHERE prüfen und bei Bedarf eine Transaktion verwenden.

Transaktionen und Sicherheit

ACID: Atomarität, Konsistenz, Isolation, Dauerhaftigkeit. COMMIT bestätigt, ROLLBACK verwirft eine offene Transaktion. Parametrisierte Abfragen trennen SQL-Code und Werte und schützen gegen SQL-Injection. Syntax kann je Dialekt abweichen.

Wichtiges Wissen: Normalformen & Schlüssel
1NF → 2NF → 3NF

1NF: atomare Werte im gewählten Modell, keine Wertelisten. 2NF: 1NF und jedes Nichtschlüsselattribut hängt von jedem Kandidatenschlüssel vollständig ab. 3NF: Für jede nichttriviale Abhängigkeit X → A ist X ein Superschlüssel oder A ein Schlüsselattribut; vereinfacht: keine transitive Abhängigkeit eines Nichtschlüsselattributs vom Schlüssel.

Schlüssel

Ein Superschlüssel identifiziert Zeilen eindeutig. Ein Kandidatenschlüssel ist ein minimaler Superschlüssel. Einer wird Primärschlüssel, die übrigen Alternativschlüssel. Ein Fremdschlüssel verweist auf einen zulässigen Schlüssel einer referenzierten Relation.

Selbst normalisieren

Zuerst fachliche Abhängigkeiten und Kandidatenschlüssel bestimmen, dann Wertelisten, partielle und transitive Abhängigkeiten zerlegen. Tabellen, Attribute, PK und FK angeben. Zerlegung soll verlustfrei sein; Beispielzeilen allein beweisen keine Abhängigkeit.

Wichtiges Wissen: Datenbankmodelle & Dialekte
Modelle auswählen

Relational: Tabellen, Beziehungen und Constraints. Dokument: zusammengehörige verschachtelte Dokumente. Key-Value: schneller Zugriff per Schlüssel. Graph: Beziehungen und Pfade. Wide-Column: große, verteilte, zugriffsspezifische Datenmengen.

Keine Pauschalaussagen

NoSQL bedeutet nicht automatisch schemalos, ohne Transaktionen oder schneller. Anforderungen an Konsistenz, Abfragen, Skalierung und Betrieb entscheiden. SQLite ist eingebettet; Datenbankserver bedienen normalerweise mehrere Clients. LIMIT, TOP, FETCH FIRST und automatisch erzeugte Schlüssel sind dialektabhängig.

Wichtiges Wissen: Netzwerke & Subnetting
IPv4 rechnen

Bei üblichen IPv4-Subnetzen: Adressen = 2^(32 − Präfix), nutzbare Hosts = Adressen − 2. Ausnahmen sind /31-Punkt-zu-Punkt und /32. Wachstum zuerst aufrunden, dann das kleinste passende Subnetz wählen. Gleich große Subnetze können zulässig sein, wenn keine platzsparende VLSM-Lösung verlangt wird und genügend Adressraum vorhanden ist.

VLANs und Ports

Ein Access-Port ordnet normalerweise ungetaggte Hostframes seinem VLAN zu. Ein Trunk transportiert mehrere VLANs meist getaggt; ein Native VLAN kann ungetaggt übertragen werden. VLAN-fähige Hosts können selbst Tags senden. VLAN-Zuordnung ist nicht dasselbe wie ein Tag auf dem Kabel.

Diagnose

Zuerst Link/Kabel, dann MAC/VLAN, danach IP/Maske/Gateway/Routing und anschließend DNS, Ports und Anwendung prüfen. DNS löst Namen auf, DHCP verteilt Konfiguration. IPv6 hat 128 Bit, kein Broadcast; Router fragmentieren IPv6-Pakete nicht.

Wichtiges Wissen: OSI & TCP/IP
Sieben Schichten

1 Bitübertragung, 2 Sicherung, 3 Vermittlung, 4 Transport, 5 Sitzung, 6 Darstellung, 7 Anwendung. TCP/IP fasst OSI 5–7 zur Anwendung und 1–2 zum Netzzugang zusammen.

Dateneinheiten und Geräte

Daten → TCP-Segment/UDP-Datagramm → IP-Paket → Frame → Bits. Switches vermitteln typischerweise per MAC auf Layer 2; Router per IP auf Layer 3. Multilayer-Switches können routen. Der Umfang einer Firewall hängt von Typ und Konfiguration ab.

Wichtiges Wissen: IEEE 802.1
Standards zuordnen

802.1Q: VLANs/Tagging. 802.1X: portbasierte Zugangskontrolle. 802.1AB: LLDP. 802.1AE: MACsec. 802.1AX: Link Aggregation/LACP.

Historische Kürzel

802.1D: klassisches STP, 802.1w: RSTP, 802.1s: MSTP, 802.1ad: Provider Bridging/QinQ, 802.1p: Priorisierung. Mehrere frühere Erweiterungen gingen in Basisstandards auf. VLAN-Tagging verschlüsselt nicht; 802.1X ist nicht 802.11.

Wichtiges Wissen: WLAN
Generationen

802.11n = Wi-Fi 4, ac = Wi-Fi 5, ax = Wi-Fi 6/6E, be = Wi-Fi 7. Frequenzbänder und maximale Datenraten hängen von Standard, Kanalbreite, Streams, Gerät und regionaler Zulassung ab. Bruttodatenrate ist nicht Nutzdatenrate.

Sicherheit

WPA2/WPA3 schützen WLAN-Verbindungen; Enterprise nutzt eine zentrale Authentifizierung. Eine SSID ist kein Passwort. Gute Abdeckung, passende Kanäle und starke Zugangsdaten sind getrennte Anforderungen.

Wichtiges Wissen: Ports & Protokolle
Häufige Ports

SSH 22/TCP, DNS 53/UDP und TCP, DHCPv4 67/68 UDP, HTTP 80/TCP, HTTPS 443/TCP (HTTP/3 über QUIC/UDP), SMTP 25/TCP, IMAP 143/TCP beziehungsweise 993/TCP mit TLS, RDP 3389/TCP und UDP.

Port versus Sicherheit

Portnummern sind Konventionen und können abweichen. Ein offener Port zeigt Erreichbarkeit, nicht Vertrauenswürdigkeit. TCP ist verbindungsorientiert; UDP bietet selbst keine Garantie für Zustellung oder Reihenfolge.

Wichtiges Wissen: IT-Sicherheit
Schutzziele

Vertraulichkeit: nur Berechtigte lesen. Integrität: Schutz vor unbefugter oder unbeabsichtigter Veränderung. Verfügbarkeit: bei Bedarf nutzbar. Authentizität betrifft Echtheit. Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewerten.

Maßnahmen

Least Privilege, MFA, Updates, Segmentierung, sichere Konfiguration, Protokollierung und getestete Backups kombinieren. RAID ersetzt kein Backup. Verdächtige Anfragen über einen unabhängigen bekannten Kanal prüfen; Passwörter nicht weitergeben.

KI sicher nutzen

Keine Geheimnisse oder ungeprüft personenbezogene Daten in öffentliche KI-Dienste eingeben. Antworten und Quellen unabhängig prüfen. Halluzinationen, Bias, Deepfakes und personalisiertes Phishing berücksichtigen.

Wichtiges Wissen: Schutzbedarf
Bewertung

Schutzbedarf nach möglichen Schäden bestimmen, nicht nur nach technischen Schwächen. BSI-Kategorien: normal, hoch, sehr hoch. Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit getrennt betrachten.

Vererbung

Maximumprinzip: höchster relevanter Bedarf wird übernommen. Kumulation kann Schäden erhöhen; Verteilung kann Auswirkungen reduzieren. Abweichungen begründen und dokumentieren.

Wichtiges Wissen: Projektmanagement
Planen

Ziele messbar formulieren, Stakeholder und Risiken erfassen. PSP gliedert Leistungen und Arbeitspakete; Gantt zeigt Termine und Dauer; Netzplan zeigt Abhängigkeiten und Puffer. Kosten, Zeit und Leistung/Qualität beeinflussen sich.

Agile Arbeit

Scrum: Product Owner, Scrum Master und Developers. Events: Sprint, Planning, Daily, Review, Retrospective. Die Retrospektive schließt den Sprint ab. Kanban visualisiert Arbeit und begrenzt parallele Arbeit; agil bedeutet nicht ohne Planung.

Wichtiges Wissen: EPK & Prozesse
Grundregeln

Ereignisse beschreiben Zustände, Funktionen Tätigkeiten. Ereignisse und Funktionen wechseln sich grundsätzlich ab. UND: alle Pfade; XOR: genau einer; ODER: einer oder mehrere.

Modell prüfen

Eine Verzweigung braucht nachvollziehbare Bedingungen und passende Zusammenführung. Ein Konnektor soll nicht zugleich verzweigen und zusammenführen. eEPK ergänzt Rollen, Daten und Systeme.

Wichtiges Wissen: UML
Diagrammtypen

Klassendiagramm: statische Struktur. Use Case: Ziele von Akteuren. Aktivität: Ablauf mit Guards und Parallelität. Sequenz: Nachrichten zwischen Lebenslinien über die Zeit.

Beziehungen

Generalisierung: ist-ein. Assoziation: Beziehung mit Multiplizitäten. Komposition: starke Teil-Ganzes-Beziehung. «include» bindet Verhalten ein, «extend» ergänzt unter Bedingungen. Guards in eckigen Klammern schreiben.

Wichtiges Wissen: Cloud, IoT & IT-Service
Cloudmodelle

IaaS: Infrastruktur, PaaS: Plattform, SaaS: Anwendung. Verantwortung bleibt geteilt; Daten, Berechtigungen und Nutzung sind nicht automatisch Sache des Providers. SLA, Kosten, Exit und Datenschutz prüfen.

Service und IoT

Incident stellt normalen Betrieb wieder her; Problem untersucht Ursachen; Change steuert Änderungen. MQTT nutzt Publish/Subscribe über einen Broker; TLS, Authentifizierung und Rechte müssen passend eingerichtet werden.

Wichtiges Wissen: Zahlensysteme & Datenmengen
Einheiten

8 Bit = 1 Byte. SI: kB = 1000 Byte, MB = 1000² Byte. IEC: KiB = 1024 Byte, MiB = 1024² Byte. Binär Basis 2, Hexadezimal Basis 16; eine Hexstelle entspricht vier Bits.

Rechnen

Unkomprimiertes Bild: Breite × Höhe × Bits pro Pixel. Übertragungszeit: Datenmenge in Bit / Datenrate in Bit/s. Einheiten vor dem Rechnen angleichen und Protokolloverhead bei Praxiswerten berücksichtigen.

Wichtiges Wissen: Hardware
Komponenten

CPU verarbeitet Befehle, RAM hält Arbeitsdaten flüchtig, SSD/HDD speichern dauerhaft. NVMe ist ein Protokoll, M.2 ein Formfaktor. Kompatibilität von Sockel, RAM-Typ, Schnittstelle, Lanes und Netzteil prüfen.

Diagnose

Symptome dokumentieren, Temperatur und Stromversorgung prüfen, Komponenten kontrolliert gegen funktionierende austauschen. Vor Arbeiten stromlos machen und ESD-Schutz beachten.

Wichtiges Wissen: Dateiformate & Daten
Formate

PNG: verlustfrei und Transparenz. JPEG: verlustbehaftete Fotos. SVG: Vektor. PDF: layoutstabile Weitergabe. CSV: flache Tabellen. JSON/XML: verschachtelte strukturierte Austauschdaten. MP4 ist Container, nicht Codec.

Datenqualität

Aktualität, Vollständigkeit, Genauigkeit, Konsistenz und Herkunft prüfen. Beim CSV-Austausch Trennzeichen, Kodierung, Spalten und Zahlen-/Datumsformate abstimmen.

Wichtiges Wissen: Nachhaltige IT
Energie und Lebenszyklus

Energie in kWh = Leistung in kW × Stunden. Kosten = kWh × €/kWh. Anschaffung, Produktion, Betrieb, Reparierbarkeit und Entsorgung über den gesamten Lebenszyklus betrachten.

Menschen und Beschaffung

Ergonomie, Zugänglichkeit und Barrierefreiheit mit Energieeffizienz verbinden. Umweltlabels haben unterschiedliche Kriterien; aktuelle Produktregistrierung prüfen. Elektroaltgeräte getrennt sammeln und Datenträger sicher löschen.

Wichtiges Wissen: Softwarelizenzen
Begriffe

Open Source und freie Software betreffen Nutzungsfreiheiten, nicht zwingend den Preis. Freeware ist kostenlos, aber nicht automatisch quelloffen. Kommerziell ist nicht dasselbe wie proprietär.

Pflichten

Permissive Lizenzen erlauben viel bei Einhaltung von Hinweisen. Copyleft kann bei Weitergabe Pflichten für abgeleitete Werke auslösen. Lizenzversion, Einsatz und Weitergabe prüfen; AGPL enthält zusätzlich eine Netzwerkregel.

Wichtiges Wissen: Managementsysteme & QM
Systeme

ISMS steuert Informationssicherheit, QMS Qualität, ITSM IT-Services. ISO 9000: Grundlagen/Begriffe, ISO 9001: QMS-Anforderungen, ISO 9004: Leitfaden. ISO/IEC 27001 enthält ISMS-Anforderungen.

Verbesserung

PDCA: Plan–Do–Check–Act. Audits prüfen anhand von Kriterien und Nachweisen. 5 Why und Ishikawa untersuchen Ursachen; Pareto hilft beim Priorisieren. Korrektur beseitigt Fehler, Korrekturmaßnahme adressiert deren Ursache.

Wichtiges Wissen: Beschaffung
Auswahl

Mussanforderungen zuerst prüfen. Angebote auf gleicher Basis vergleichen; qualitative Kriterien gewichten und per Nutzwertanalyse bewerten. TCO umfasst Anschaffung und Betrieb über denselben Zeitraum.

Kaufvertrag

Angebot und Annahme, vereinbarte Leistung und Mängelrechte unterscheiden. Gesetzliche Mängelhaftung ist nicht freiwillige Garantie. Rügepflicht nach § 377 HGB gilt unter Voraussetzungen beim beiderseitigen Handelskauf.

Wichtiges Wissen: Wirtschaftlichkeit
Kosten und Entscheidung

TCO summiert Lebenszykluskosten. Break-even liegt bei gleichen Kosten beziehungsweise Erlösen und Kosten. Fixkosten + variable Kosten × Menge bilden eine einfache Kostenfunktion. Qualitative Vorteile und Risiken zusätzlich bewerten.

Kennzahlen

Rentabilität setzt Erfolg zu eingesetztem Kapital ins Verhältnis; Liquidität betrifft Zahlungsfähigkeit. Amortisation beschreibt Rückflussdauer. Aussagekraft hängt von Daten, Zeitraum und Annahmen ab.

Wichtiges Wissen: Kaufmännisches Rechnen
Reihenfolge

Rabatt vom Listenpreis, Skonto vom rabattierten Betrag, Bezugskosten anschließend hinzufügen. Prozentwerte nicht einfach addieren. Netto, Umsatzsteuer und Brutto unterscheiden.

Methodik

Ausgangsbasis und Zeitraum jeder Kennzahl angeben. ROI, Amortisation, Leasing und TCO verwenden unterschiedliche Modelle. Rechenweg, Einheiten und Rundung nachvollziehbar halten.

Wichtiges Wissen: Wirtschaftsgrundlagen
Märkte

Monopol: ein Anbieter; Oligopol: wenige; Polypol: viele – jeweils bezogen auf die betrachtete Marktseite. Preisbildung hängt unter anderem von Angebot, Nachfrage, Kosten und Wettbewerb ab.

Rechtsformen

Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften unterscheiden sich bei Haftung, Kapital, Leitung und Formalitäten. Beschränkte Haftung bedeutet nicht, dass Geschäftsführer niemals persönlich haften.

Wichtiges Wissen: Abkürzungen lernen
Methode

Kürzel, ausgeschriebene Form und Zweck gemeinsam lernen. Ähnliche Begriffe trennen: DNS/DHCP, TCP/UDP, RAM/ROM, SLA/SLM, RTO/RPO, ISMS/ITSM.

Kontext

Eine Abkürzung kann je Kontext verschiedene Bedeutungen haben. Für die Prüfung zusätzlich ein kurzes Einsatzbeispiel und die passende technische Ebene nennen.

Wichtiges Wissen: DSGVO & Datenschutz
Grundlagen: Art. 4–9

Art. 4 definiert Begriffe und Rollen. Art. 5: Rechtmäßigkeit/Fairness/Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität/Vertraulichkeit sowie Rechenschaftspflicht. Art. 6: Einwilligung, Vertrag, rechtliche Pflicht, lebenswichtige Interessen, öffentliche Aufgabe oder berechtigtes Interesse (mit Voraussetzungen). Art. 7: Einwilligung und Widerruf. Art. 9: besondere Datenkategorien; Ausnahme nach Art. 9 plus Rechtsgrundlage nach Art. 6 prüfen.

Richtigkeit versus Integrität

Falsch erfasste oder veraltete Telefonnummer → Richtigkeit, Art. 5 Abs. 1 d; Berichtigung Art. 16. Unbefugte/unbeabsichtigte Veränderung → Integrität. Unbefugtes Lesen → Vertraulichkeit. Ausfall → Verfügbarkeit. Datenschutz schützt Personen bei der Verarbeitung; IT-Sicherheit schützt auch nichtpersonenbezogene Daten und Systeme. Normalisierung allein korrigiert keine falschen Inhalte.

Betroffenenrechte: Art. 12–22

Art. 12: verständliche Kommunikation; Regelfrist ein Monat, begründete Verlängerung um bis zu zwei Monate. Art. 13/14: Information bei direkter/indirekter Erhebung. 15 Auskunft, 16 Berichtigung, 17 Löschung mit Ausnahmen, 18 Einschränkung, 20 Übertragbarkeit bei automatisierter Verarbeitung auf Einwilligungs-/Vertragsbasis, 21 Widerspruch, 22 Schutz bei bestimmten ausschließlich automatisierten Entscheidungen.

Unternehmenspflichten: Art. 24–32

24 Verantwortung; 25 Privacy by Design/Default; 26 gemeinsame Verantwortlichkeit; 28 Auftragsverarbeitung und Vertrag; 30 Verarbeitungsverzeichnis mit begrenzten Ausnahmen; 32 risikogerechte technische und organisatorische Maßnahmen, etwa Zugriffsschutz, Verschlüsselung und getestete Wiederherstellung.

Datenpannen und Risiken: Art. 33–39

33: möglichst binnen 72 Stunden nach Bekanntwerden an die Aufsicht melden, außer ein Risiko ist voraussichtlich unwahrscheinlich; Datenschutzverletzungen dokumentieren. 34: bei voraussichtlich hohem Risiko grundsätzlich Betroffene unverzüglich informieren, Ausnahmen prüfen. 35: DSFA vor voraussichtlich hochriskanter Verarbeitung. 37–39: Benennung, Stellung und Aufgaben des Datenschutzbeauftragten.

Transfer und Rechtsfolgen

Art. 44–49 regeln Drittlandübermittlungen. 77 Beschwerde bei der Aufsicht; 82 Schadensersatz setzt unter anderem einen Schaden voraus; 83 Geldbußen je Verstoßgruppe bis 10 Mio. € / 2 % oder 20 Mio. € / 4 % des weltweiten Vorjahresumsatzes, jeweils der höhere Betrag. Rechte und Pflichten immer anhand des konkreten Falls prüfen.

Weiteres Recht: Kaufvertrag

Vertragsschluss durch Angebot und Annahme. Mängelhaftung ist nicht Garantie; Nacherfüllung und weitere Rechte hängen vom Fall ab. § 377 HGB betrifft den beiderseitigen Handelskauf. Bei Verbrauchern benötigt die automatische 30-Tage-Verzugsregel einen besonderen Hinweis. Beweislastregel und Verjährung unterscheiden.

Quelle: Amtlicher DSGVO-Text · geprüft am 15.09.2026

</> · 30 Aufgaben

Pseudocode

Trainiere Bedingungen, Schleifen, Zähler, Listen und Sonderfälle.

▤ · 9 Aufgaben

Struktogramme

Baue Nassi-Shneiderman-Strukturen aus Anweisungen, Verzweigungen und Schleifen.

↔ · 12 Aufgaben

Programmierung & Zuordnung

Ordne Sprachen, Paradigmen, Zugriffsregeln und OOP-Konzepte in übersichtlichen n:m-Aufgaben mehreren passenden Eigenschaften zu.

SQL · 62 Aufgaben

SQL & Datenbanken

Formuliere SQL und normalisiere Tabellen selbst – von funktionalen Abhängigkeiten bis zur 3NF.

DB · 16 Aufgaben

Datenbankmodelle & SQL-Dialekte

Wähle relationale, Dokument-, Key-Value-, Graph- und Wide-Column-Datenbanken passend aus und erkenne wichtige SQL-Dialektunterschiede.

ABC · 80 Aufgaben

Abkürzungen

Trainiere 80 prüfungsrelevante Abkürzungen aus Netzwerken, Sicherheit, Hardware, Systemen, Entwicklung, Projektarbeit und IT-Management.

⇄ · 8 Aufgaben

Ports & Protokolle

Trainiere Standardports und Transportprotokolle in übersichtlichen Fünfergruppen – von SSH und DNS bis Mail, Datenbanken und VPN.

◇ · 53 Aufgaben

Projektmanagement

Formuliere begründete Antworten zu Zielen, Stakeholdern, Risiken und Projektsteuerung.

⬡ · 25 Aufgaben

EPK & Geschäftsprozesse

Trainiere Ereignisse, Funktionen, UND, ODER und XOR sowie eEPK-Zuordnungen und baue Prozessketten selbst auf.

⌁ · 168 Aufgaben

Netzwerke

Übe OSI und TCP/IP, IPv4, IPv6, Subnetting, Netzwerkdienste, VLAN, WLAN und systematische Fehlersuche.

◈ · 43 Aufgaben

IT-Sicherheit

Bewerte Schutzziele, Vorfälle, Berechtigungen, Backups, KI-Risiken und technische Maßnahmen.

⬟ · 10 Aufgaben

Schutzbedarf

Übe Kategorien, Schadensszenarien sowie Maximum-, Kumulations- und Verteilungseffekt.

◎ · 34 Aufgaben

Managementsysteme

Übe ISMS, PDCA, ISO/IEC 27001, BSI-Grundschutz, ITSM sowie ISO 9000, 9001 und 9004.

▦ · 10 Aufgaben

Beschaffung

Übe Bedarfsermittlung, Nutzwertanalyse, Angebote, TCO und Mängelrügen.

€ · 9 Aufgaben

Wirtschaftlichkeit

Vergleiche Alternativen mit Break-even, TCO, Make-or-Buy und qualitativen Kriterien.

% · 60 Aufgaben

Kaufmännisches Rechnen

Trainiere Handelskalkulation, Angebotsvergleich, BWL-Kennzahlen, TCO, Leasing, Amortisation, ROI, Nutzwert, Break-even, Abschreibung, Zinsen und weitere IHK-Rechenarten Schritt für Schritt.

✓ · 30 Aufgaben

Wirtschafts-Quiz

Trainiere Marktformen, Preisgestaltung und Unternehmensrechtsformen mit direkter Auswertung und verständlichen Erklärungen.

▣ · 37 Aufgaben

Hardware-Quiz

Trainiere Kenngrößen, Anschlüsse, Aufgaben, Kompatibilität und Fehlerdiagnose wichtiger Hardwarekomponenten ohne Antwortvorgaben.

.TXT · 34 Aufgaben

Dateiformate & Daten

Unterscheide Datenarten, Quellenqualität, Dokument-, Tabellen-, Bild-, Video- und Austauschformate und wähle sie für Praxisfälle aus.

☁ · 17 Aufgaben

Cloud, IoT & IT-Service

Trainiere Verantwortlichkeiten in der Cloud, IoT-Kommunikation, Tickets, Supportlevel, SLA, BYOD und Servicekommunikation.

♻ · 48 Aufgaben

Nachhaltige IT

Trainiere Ergonomie, Barrierefreiheit, Lärm, Energie und Stromkosten, Umweltzeichen sowie Lebenszyklus und Recycling.

© · 24 Aufgaben

Lizenzmodelle

Unterscheide freie Software, Open Source, proprietäre und kommerzielle Software, Freeware, Copyleft sowie wichtige Lizenzfamilien.

01 · 40 Aufgaben

Zahlensysteme & Datenmengen

Rechne Bit und Byte, SI und IEC, Binär und Hexadezimal, Speicherbedarf und Übertragungszeit mit vollständigen Rechenwegen.

§ · 42 Aufgaben

Recht, Kaufvertrag & Datenschutz

Formuliere begründete Antworten zu Kaufvertrag, Mängelrechten, Verzug, Fernabsatz, DSGVO und BDSG.